Zum Inhalt springen
Sortimentsplanung · 3 Min. Lesezeit

Jedes Produkt braucht einen Grund, Teil Ihres Sortiments zu sein.

Ein praktischer Ansatz für die Auswahl einer ersten Kollektion mit klaren Rollen, sinnvollen Unterschieden und Raum für Weiterentwicklung.

Eine weiße Dose, ein Standbodenbeutel und eine Pumpflasche mit Lachsöl sowie ein weicher Kauhappen und eine Glasschale mit Öl auf blauen Stufen

Eine klare erste Kundengruppe wählen

Wir empfehlen, mit einer Kundengruppe und einem Verwendungsanlass zu beginnen und anschließend Produkte auszuwählen, die zusammen sinnvoll sind. Eine erste Kollektion muss nicht jede verfügbare Kategorie abbilden. Ihre Aufgabe ist es, Ihr Angebot verständlich zu machen und jedem Produkt einen klaren Platz darin zu geben.

Formulieren Sie Ihr Sortimentsbriefing in einem Satz und nennen Sie die Tierart, die Zielkunden und den Vertriebskanal. Ein Hundesortiment für den Fachhandel und eine Online-Kollektion für Katzen können unterschiedliche Erläuterungen, Formate und Begleitmaterialien erfordern. Dies sind zu prüfende Planungsentscheidungen, keine Annahmen darüber, was der jeweilige Markt kaufen wird.

Jedem Kandidaten eine klare Aufgabe zuweisen

Geben Sie jedem vorgeschlagenen Produkt einen kurzen Existenzgrund, bevor Sie sein Etikett gestalten. Das kann eine Aufgabe für tägliches Wohlbefinden, ein gezieltes funktionelles Bedürfnis oder eine andere Routine der Gabe sein. Beschreiben Sie den Unterschied anschließend so, dass ein Einkäufer ihn ohne vollständige Zutatentabelle wiedergeben kann.

Ein Sortiment für Hunde könnte beispielsweise Produkte für das tägliche Wohlbefinden, die Beweglichkeit und die Zahnpflege kombinieren. Jedes hat einen eigenen Zweck. Wenn zwei Produkte ein ähnliches Bedürfnis ansprechen, machen Sie ihren Unterschied deutlich: das Format, die Zusammensetzung oder ihren Platz im Tagesablauf.

Eine kleine Vergleichstabelle erstellen

Verwenden Sie für jedes vorgeschlagene Produkt eine eigene Zeile. Halten Sie die erste Fassung so einfach, dass sie sich in einer Besprechung diskutieren lässt. Ziel ist es, Überschneidungen und offene Entscheidungen sichtbar zu machen, statt eine Bewertung zu erzeugen, die eine Absatzprognose vortäuscht.

  • Rolle: Welchen Platz soll dieses Produkt in der Kollektion einnehmen?
  • Kunde und Tierart: Wer wählt das Produkt aus und für welches Tier?
  • Routine und Format: Wie soll das Produkt verabreicht werden?
  • Produktreferenz: Welche Katalogrezeptur oder welches Entwicklungsbriefing wird geprüft?
  • Ausstehende Entscheidung: Was muss geklärt werden, bevor die Arbeit an diesem Produkt fortgesetzt werden kann?

Einheitlichkeit schaffen, ohne Unterschiede zu verbergen

Ein gemeinsames Gestaltungssystem kann die Produktlinie verbinden: konsistente Namen, ein klarer Platz für Tierart und Format sowie eine erkennbare Unterscheidung der Produktbedürfnisse. Ein hilfreicher Test ist, ob jemand erkennt, welches Produkt er in der Hand hält und wodurch es sich vom danebenstehenden unterscheidet.

Lassen Sie die genaue Rezeptur in Ihren Arbeitsunterlagen sichtbar. Zwei Produkte können dasselbe Bedürfnis bedienen und unterschiedliche Zutatenprofile oder Darreichungsformate haben. Eine Familienähnlichkeit im Regal sollte die Orientierung zwischen diesen Optionen erleichtern. Sie sollte Ihr Team nicht dazu verleiten, separate Rezepturen als austauschbar zu behandeln.

Die erste Kollektion von späteren Ideen trennen

Ordnen Sie Ihre Ideen nach ihrem Entwicklungsstand: bereit für die Spezifikationsprüfung, mit Entwicklungsbedarf oder für eine spätere Neubetrachtung. So können Sie sich auf die erste Kollektion konzentrieren und zugleich vielversprechende Ideen für künftige Produkteinführungen bewahren.

Besprechen Sie vor der Entscheidung für die Kollektion die vorgesehenen Mengen, Verpackungen, Gestaltungsdateien und geschäftlichen Anforderungen für jedes ausgewählte Produkt. Fragen Sie, was sich im gesamten Sortiment gemeinsam nutzen lässt und was individuelle Aufmerksamkeit braucht. Schließen Sie mit einer kurzen Liste ab, deren Produktaufgaben Sie erklären können, deren offene Fragen dokumentiert sind und deren nächste Entscheidungen klare Verantwortliche haben.

Ihre Ideen umsetzen

Sie brauchen nicht jede Antwort, um zu beginnen.

Teilen Sie uns mit, was Sie im Sinn haben. Wir helfen, Produkt, Format und Aufmachung zu verbinden.

Ihr Projekt besprechen